Eine erste Testversion des Betriebssystems für Smartphones des Projektes Meego, was von Nokia und Intel gestartet wurde, ist nun veröffentlicht. Symbian und Maemo sollen durch Meego in Zukunft bei den High-End-Smartphones ersetzt werden. Die Testversion trägt den Namen “Meego Handset Project Day 1″. Zurzeit wird das Betriebssystem, was auf Intels Moblin und Nokias Maemo basiert, ausschließlich für Netbooks angeboten, allerdings soll sich dies ändern und künftig auch für Smartphones genutzt werden. So möchte Nokia künftig Symbian nur noch auf Mittelklasse-Smartphones einsetzen und die neuen Modelle der N-Serie mit Meego ausstatten. Der Quellcode des Betriebssystems der Testversion von Meego für Handsets wird auf dem Git-Repository weiterentwickelt, der ab sofort für jeden zugänglich ist.
Linux 2.6.35 kommt als Kernel zum Einsatz und den Abschluss der Zusammenlegung von Maemo und Moblin findet sich schließlich in der Veröffentlichung, dass eine Referenzimplementierung des Meego User Interface ein Bestandteil des Day-1-Release bildet. Die Testversion ist ausgestattet mit Meego-APIs, inkl. Ot, dem Meego Touch UI Framework (MTF), einer Untermenge des Handset Reference UI und einiger Apps. Telefonapplikation, SMS, Browser Firefox Mobile mit Namen Fennec, Kontakte und ein Fotobetrachter gehören hier dazu. Als Statuszeile hat Meego eine Uhr, Infos zum Netzwerk, zu Bluetooth und UMTS-Verbindungen, neue Benachrichtigungen und das verbleibende Akkuvolumen gewählt. Ebenfalls gehört eine virtuelle Tastatur dazu. Unterstützt wird die Hardware von Intels Atom-Plattform Moorestown und das auf ARM basierende N900. Im Oktober 2010 soll Meego 1.1 schließlich für Netbooks und Handsets erscheinen. Die aktuelle Testversion kann auf meego.com heruntergeladen werden.

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